2015

Dieses Konzept ist im 2015 bei allen Mitgliedern des Zürcher Demenzforums (vgl. Kasten) vernehmlasst worden. Der Spitex Verband Kanton Zürich und der Heimverband Curaviva Kanton Zürich haben alle ihren Mitgliedern (86 non-profit Spitex-Organisationen, 238 Heimen) zur Stellungnahme eingeladen.

Vernehmlassungsadressaten für das methodische Konzept AIDA-Care:

  • Gemeindepräsidentenverband Kanton Zürich (GPV)
  • Spitex Verband Kanton Zürich
  • Association Spitex privée Suisse
  • Curaviva Kanton Zürich
  • senesuisse
  • SBK Sektion ZH/GL/SH
  • Verband Zürcher Krankenhäuser
  • Hausärzte Zürich,
  • Ärztegesellschaft Kanton Zürich
  • Zürcher Verein Psychiatrische Chefärzte
  • tarifsuisse ag
  • HSK
  • Careum Bildungszentrum
  • Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
  • Universität Zürich; Zentrum für Gerontologie
  • Universität Zürich; Institut für Hausarztmedizin
  • Schweizerische Alzheimervereinigung Zürich
  • Pro Senectute Kanton Zürich
  • Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter
  • Seniorenrat Zürich
  • Dachverband Schweizerischen Patientenstellen
  • palliative zh+sh
  • Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit
  • Vereinigung der Bezirksratsmitglieder
  • Sicherheitsdirektion Kanton Zürich
  • Gemeindeamt des Kantons Zürich
  • KESB-Präsidien-Vereinigung Kanton Zürich

Das Ergebnis hat gezeigt, dass der Konzeptentwurf den Vorstellungen von aufsuchender Demenzabklärung und Beratung entspricht. Die Vernetzung vor Ort wird dabei als sehr wichtig erachtet. Der Gewinn von AIDA-Care wird vor allem bei den Möglichkeiten von einer professionellen Demenzabklärung vor Ort erwartet sowie beim Aufbau eines lokalen Helfernetzes, damit die betroffene Person in der angestammten Umgebung wohnen bleiben zu kann. Die Niederschwelligkeit des Angebotes wird als positiv bewertet. Als weiterer Vorteil wird die Sensibilisierung des kommunalen Umfeldes genannt. Abschliessend werden mögliche – nachhaltige – Verzögerungen von Heim- und Spitaleintritten, mit entsprechender Kostenentlastung für die Gemeinden, genannt. Das Interesse an einer allfälligen Vernetzung mit AIDA-Care-Anbietern ist gross. Bei der Vernehmlassung ist auch nach den möglichen Stolpersteinen gefragt worden. Diese sehen die antwortenden Organisationen vor allem bei der Finanzierung des Angebotes und auch die rechtliche Situation rundum die Erstmeldung. Weiter sind die Abgrenzung bzw. die mögliche Überschneidung von bestehenden Angeboten erwähnt worden.

Alle Gemeinden im Kanton Zürich sind über das Projekt AIDA-Care orientiert worden und haben die Möglichkeit bekommen sich für ein Pilotprojekt zu bewerben. Die Bewerbung sollte zusammen mit einem Leistungserbringer mit Interesse am AIDA-Care-Pilotprojekt erfolgen.